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Auch ein Agent hat seine spezifischen Werkzeuge, so z.B. Software zur Verschlüsselung von Daten.


Es gibt im Internet eine Reihe von Anwenderprogrammen, die einerseits kostenlos sind, andererseits nicht den Vergleich mit kommerziellen Produkten scheuen müssen.
Ist das Programm kostenlos, ist meist auch der Quellcode freigegeben, so daß die Allgemeinheit die Möglichkeit hat, die Qualität der Implementierung des Verschlüsselungsalgorythmuses zu überprüfen.Trojaner werden sofort entdeckt. Geheime Hintertüren im Programmcode werden auch sofort entdeckt. Grundsätzlich kann zwischen symmetrischen und assymmetrischen Verschlüsselungsverfahren unterschieden werden. Bei symmetrischen Verfahren ist der Schlüssel zum Verschlüsseln und zum Entschlüsseln gleich.
Bei assymmetrischen Verfahren gibt es einen geheimzuhaltenen privaten Schlüssel und einen offenen öffentlichen Schlüssel. Sie bilden ein sogennantes Schlüsselpaar. Der öffentliche Schlüssel kann von jedem genutzt werden, Daten zu verschlüsseln. Entschlüsselt werden können diese verschlüsselten Daten nur mit dem privaten Schlüssel des Empfängers. Der öffentliche Schlüssel kann also auch versendet werden, ohne auf absolut sichere Kommunikationskanäle zurückgreifen zu müssen.
Das auch theoretisch sicherste Verschlüsselungsverfahren ist der sogenannte One-Time-Pad. Dabei wird für jedes Zeichen, daß verschlüsselt wird, ein Zeichen aus der Datei mit dem Schlüssel entnommen. Die beiden Zeichen werden jeweils mit einer Rechenoperation (meist XOR) verknüpft. Wichtig ist dabei, daß jedes Zeichen aus der Datei mit dem Schlüssel nur einmal benutzt wird.
Nun zu den verschiedenen Verschlüsselungsprogrammen. Das wohl bekannteste assymmetrische Verschlüsselungsverfahren ist PGP. Es ist allerdings kommerziell. Es gibt deshalb hier keinen Link auf diese Software. Genauso gut und mit offen gelegtem Quellcode ist GNU Privacy Guard (GPG). Die zugehörige Website ist http://www.gnupg.de"
Bei den symmetrischen Verschlüsselungsverfahren empfehle ich für die Verschlüsselung von Festplatten True Crypt 4.2. Es arbeitet unter anderem mit einem relativ langen Schlüssel, nämlich mit 448 Bit (=Verschlüsselungsalgorythmus Blowfish). Die verwendeten Algorythmen gelten als sehr sicher.
Ein Blick in die Wikipedia unter „TrueCrypt“ lohnt sich. Die URL ist http://de.wikipedia.org/wiki/TrueCrypt
Wer sich weiter informieren möchte, möge mal bei http://www.burks.de/krypto.html vorbeischauen. Dort findet sich eine umfangreiche Linksammlung. Behandelt wird dort auch die Steganografie.