Home Impressum FAQ


  • U 2

    USA, Flugzeug für SIGINT und Fotoaufklärung, erster Einsatz im Juli 1956.

  • Überläufer

    BND-AMT. Es gibt operative und rezeptive Überläufer. Sie sind Geheimnisträger und bereit, den fremden Machtbereich zu verlassen, um ihr Wissen dem BND zur Nutzung zu überlassen. Höchstes operatives Ziel ist es, den Selbstanbieter als Innenquelle im Zielland zu nutzen.

  • Überläufer BRD

    Heinz Felfe (BND) 1961 verhaftet.
    Gabriele Gast (BND), 1990 enttarnt
    Alfred Spuhler (BND), 1989 (?) enttarnt

    Werner Pätsch(BfV), 1963 (?)
    Hans-Joachim Tiedge(BfV) 1985 in die DDR geflohen, HVA
    Klaus Kuron (BfV), 1990 stellte sich selbst, HVA

    Alfred Frenzel (Parlamentarischer Verteidigungsausschuß)
    Günther Guillaume

    Dr. Otto John (BfV, fragliche Täterschaft)


  • Überläufer DDR

    Werner Stiller, 1979 als Oberleutnant des MfS in die BRD geflohen.

  • Überläufer GB

    Harold Philby
    Guy F. Burges
    Donald McLean

  • Überläufer USA

    Aldrich Ames (CIA), für Russland
    Jonathan Jay Pollard (Marinenachrichtendienst), für Israel, 1984 verhaftet

  • Überwachung, strategische

    Kontrolle von grenzüberschreitendem Post- und Fernmeldeverkehr durch den BND, um die Gefahr eines bewaffneten Angriffs auf die BRD rechtzeitig zu erkennen. Auch Gruppen- und Gebietskontrolle genannt.

  • überwerben

    bewußte Anwerbung eines gegenerischen Agenten

  • UKUSA

    UKUSA Communications Intelligence Agreement. Vereinbahrung von 1947 zwischen GB, USA, Kanada, Australien und New Zealand über gemeinsame SIGINT-Operationen. Dabei ist den USA die dominierende Rolle vertraglich zugesichert.


  • umdrehen

    bewußte Anwerbung eines gegnerischen Agenten

  • Umweganbahnung

    Versuch der Anwerbung von Agenten nicht direkt im fremden (oft zugangserschwerten) Machtbereich, sondern Ziel sind die diplomatischen und sonstigen Vertretungen und Einrichtungen im Ausland.

  • United States Sigint System

    besteht aus NSA, Central Security Service (military support units) und Teilen der CIA sowie andere Organisationen.

  • Unterwasserkabel

    Unterwasserkabel sind als Ziel interessant, weil sie eine höhere Übertragungskapazität haben als Satelliten.

  • Unterwasserkabel, Fiberglasleitung

    Fibelglaskabel sind schwer anzuzapfen, da sie keine elektromagnetische Emissionen aufzeigen. Schwachpunkte sind jedoch die "repeater", die zur Verstärkung des Signals eingesetzt werden müssen.

  • Unterwasserkabel, Operationen

    Im Oktober 1971 zapfte ein US-amerikanisches U-Boot (die "Halibut") ein miltitärisches Unterwasserkabel der UDSSR zwischen dem Festland und der Kamtschatka Peninsula an. Es wurde das Induktionsverfahren angewandt, bei dem durch eine Spule nahe dem Kabel die Induktionsströme der Leitungen abgegriffen werden. Dabei wird das Kabel nicht beschädigt. Die U-Boote wurden extra für diese Art von Operationen umgebaut, indem eine Unterwassertauchkammer installiert wurde. Die Operation selbst wurde für zehn Jahre fortgesetzt. Es wurden drei verschiedene speziell dafür umgebaute U-Boote eingesetzt. 1979 wurde die Operation ausgeweitet, indem neue Ziele (unter anderem ein Unterwasserkabel nahe Murmansk, diese Operation endetet 1992) hinzugenommen wurden.

    1985 wurde durch die USA ein Unterwasselkabel, das Europa mit Westafrika verbindet, angezapft.

    Der Einsatz von U-Booten für Operationen dieser Art wurde eingeschränkt, neuerdings finden Unterwasserdronen Verwendung.

  • USA, Klassifikation

    Geheimhaltungsstufen sind:
    Confidential (Offenlegung erzeugt "Schaden")
    Secret (Offenlegung erzeugt "ernsthaften Schaden")
    Top Secret (Offenlegung erzeugt "außergewöhnlich hohen Schaden"). Ein außergewöhnlich hoher Schaden besteht z.B. durch den Abbruch der diplomatischen Beziehungen.
    Zusätzlich können Codewörter benutzt werden, so daß nur Personen zu dem Material Zugang haben, die für diese Codewörter registriert wurden.

  • USS Liberty

    Die USS Liberty, ein Fernmeldeaufklärungsschiff der NSA, wurde am 8. Juni 1967 von israelischen Kampfflugzeugen und Torpedobooten etwa 50 km von Al Arish entfernt irrtümlich angegriffen. Dabei kamen 24 Militärangehörige ums Leben.

  • USS Maddox

    Am 2. August 1964 wurde die USS Maddox, ein Zerstörer auf Funkaufklärungsmission, vor der nordvietnamesischen Küste von der nordvietnamesischen Marine mit Torpedobooten angegriffen. Die USS Maddox konnte entkommen. Der Angriff ging als Tongking-Zwischenfall in die Geschichte ein, da er in der USA zum Anlaß genommen wurde, den Vietnamkrieg zu beginnen.

  • USS Oxford

    USA, erstes Fernmeldeaufklärungsschiff der USA. 1961 einsatzbereit.

  • USS Pueblo

    Am 23. Januar 1968 wurde die USS Pueblo, ein Fernmeldeaufklärungsschiff, von der nordkoreanischen Marine gekapert und das Schiff samt Besatzung nach Nordkorea verbracht. Es wurden Chiffriermaschinen und Geheimmaterial erbeutet.